13. Mai 2015
nzwischen haben wir natürlich restlos Feuer gefangen, was das Thema „Karst“ betrifft – auch weil es wenige andere Touristen anzieht und wir Land und Leute in Ruhe für uns haben. Als Paradetour zur „Vertiefung“ des Phänomens Karst wählen wir heute die südlichste Ecke Sloweniens aus, ein Steinwurf von Istrien/Kroatien entfernt. Wieder einmal sind wir erleichert, dass unser Auto so schmal ist, denn die Auffahrt nach Zazid ist nichts für schwache Nerven in einem dicken SUV. Gegenverkehr herrscht sowieso keiner, es wohnen nur eine handvoll (alter) Menschen in diesem ursprünglichen Gebiet – die Felder sind karg und sonnenverbrannt, es gab und gibt kaum Wasser da alles im Karst versickert, viele alte Steinhäuser sind Ruinen, was uns schon traurig stimmt. Trotzdem ist dieser Ausflug einer der schönsten unserer Reise, weil die Landschaft von Höhenmeter zu Höhenmeter immer üppiger wird. Aus der Ferne wirkt alles unspektakulär, es gilt den Blick auf Nahsicht einzustellen!
- Wanderung im Karst von Zazid aus: über die Blumenwiesen des Lipnik, Golic und Kojnik






















