die beiden Reisenden in Aktion
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ach der ersten Woche unterwegs stellt sich Silja die Frage, ob es wirklich eine gute Idee ist, nun eine Schlaufe nach Slowenien zu legen. Ist ja alles Neuland dort, wir verstehen die Sprache nicht, wer weiss in welchem Zustand die Radwege sind…?? Rainer hingegen ist voll und ganz überzeugt, dass das alles gut ausgehen wird – und er hat Recht! Natürlich müssen wir auf so komfortable Radwege wie in Österreich verzichten, aber dafür entschädigt die wenig befahrene Gegend (Pohorje-Gebirge) mit viel Wald, Wiesen und noch mehr Ruhe als in Südkärnten. Maribor ist dagegen sehr lebendig und wir verbringen einen Nachmittag dort, bis unser Zug nach Leibnitz fährt. Nach einer Zwischenstation bei Rainers Eltern (endlich wieder einmal ein normales Bett!) wird es ab nun sportlich: Hügel um Hügel geht es steil auf und ab – das hat erst ein Ende am Neusiedler See! Die Südoststeiermark und das Südburgenland sind Weinbauland, extrem abwechslungsreich und auch noch der Moderne entgangen. Auf weiter Flur sind wir alleine unterwegs, da wir mit Radatlas nach Lust und Laune Kurs auf den Norden nehmen.

  • Lavamünd-Dravograd-Maribor-Leibnitz-Jennersdorf-Güssing-Lockenhaus-Oberpullendorf
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