die beiden Reisenden in Aktion
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ochsommer 2013, die grosse Hitzewelle liegt im August über dem Land – und da wollen wir partout ins das baum- und schattenlose Tote Gebirge? Ja!! Für uns ist die Gegend jenseits Bad Aussee Neuland; wir starten am Grundlsee und treffen dort auf einen netten lokalen Badegast, der uns sofort per Auto zum Ausgangspunkt Schachen führt. Somit werden wir nach dem Abstieg nach Gaiswinkl keinen ermüdenden Strassenmarsch zurück zum Auto haben. Der Ausseer Weg schlängelt sich bis zum Vorderen Lahngangsee durch den lichten Wald, dort ist eine Abkühlung schon dringend nötig! Nachdem die kleinen Fische im prickelnd kalten See unsere Zehen ordentlich angeknabbert haben, geht es weiter durch den Karst (Dolinen auf Schritt und Tritt) zur Pühringer Hütte; der Topfenstrudel dort ist rekordverdächtig gut und gross! Leider ist die Hütte gut besucht und die Nacht entsprechend unruhig, aber am nächsten Tag brechen wir vor dem Tumult auf und schlagen den Weg Richtung Appel-Haus ein. Kein Mensch mehr weit und breit, wie herrlich! Abkühlung ist hier allerdings Fehlanzeige, denn hier wechseln nur Karstplatten mit noch erstaunlich bunt blühenden Bergwiesen ab. ; es geht immer auf und ab, so wie es sich für ein Hochplateau gehört. Der Höhepunkt ist der Felsdurchtritt beim Almbergloch, wo wir fast kerzengerade auf den Grundlsee hinunterschauen – aber der Abstieg durch die Steilwände zieht sich lang dahin, der Anblick des kühlen Nass ausser Reichweite stellt uns auf die Geduldsprobe. Aber jeder Weg nimmt ein Ende, hier mit dem Sprung in den Grundlsee!

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