die beiden Reisenden in Aktion
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ie Wanderung am Lewis Pass gehört zu den bekannteren Routen auf Neuseeland. Links und rechts des Flusses geht es unwirtlich steil und abweisend in die Höhe und macht dem namen „Cannibal Valley“ alle Ehre…Bilder von vermissten Wanderern in den Hütten mit der Bitte, den Ort der sterblichen Überreste dem DOC bekanntzugeben falls gefunden, zeugen von der Gefährlichkeit des Geländes, aber auch vom Leichtsinn mancher Wanderer. Wir nehmen nur die erste Teilstrecke des St. James Walkway in Angriff und gehen denselben Weg wieder zurück. Mitarbeiter des DOC, welche gerade eine Brücke flicken, pflichten uns bei: Der Teil, der danach kommt, ist eh fad!  🙂

Der Weg führt uns nun von der Ada Pass Hut durch viel Wald bis zu einer Stelle, an der sich dann das Tal aufweitet und eine Ebene preisgibt. Ab dem Ada Pass ist dann auch die Zivilisation in Form von Kuhfladen zurück, ein seltener Anblick auf Neuseeland. Die Spenser Mountains dominieren das Panorama, überragt vom Gloriah Peak. Ab der Fairy Queene fällt dann der Spektakularitätsfaktor ab, wir kehren bei der Christopher Hut um und nisten uns in der Ada Hut ein.

Der Abstieg am nächsten Tag beginnt mit Frost, wir treffen in weiterer Folge die DOC-Mitarbeiter nochmals, stellen aber fest, dass deren Gedächtnis keine 24 Stunden hält. Die Fahrt geht dann weiter nach Hanmer Springs, ein merkwürdiger Ort, der sehr auf Tourismus ausgelegt ist. Allerdings wird hier auch wieder hervorragender Kaffee serviert. Schließlich landen wir in Oxford auf einem Sandflies-verseuchten Campingplatz, Essen ist nur im Zelt möglich!

  • Weg Richtung Christopher Hut am St. James Walkway eingeschlagen. Umkehrpunkt ist die Fairy Queene
  • Abstieg bei frostigen Temperaturen, die DOC-Mitarbeiter sind noch immer am Werk. Wieder vorbei an der Ada Pass Hut ins Tal, Camping dann in Oxford
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